Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
- Material und Stärke — dünne und dicke Sintersteinplatten schneidet man mit unterschiedlichem Vorschub; ein Blatt passt für 6 mm, ein anderes für 20–30 mm.
- Stammblatt — ein dünnes Stammblatt bedeutet schmaleren Schnitt, weniger Widerstand und weniger Ausbrüche an der Kante.
- Bindung — eine zu harte Bindung verglast in Sinterstein; das Blatt wird langsamer und bricht die Kante aus.
- Maschine — Leistung, Drehzahl und Kühlung der Säge bestimmen, mit welchem Vorschub das Blatt arbeiten kann.
Sinterstein ohne Ausbrüche schneiden
Ausbrüche entstehen vor allem beim Ein- und Austritt des Blattes, daher den Vorschub auf den ersten und letzten Zentimetern reduzieren. Das Blatt muss scharf sein und ständig mit Wasser gekühlt werden — ein stumpfes Blatt bricht die Kante aus. Die Platte auf ganzer Länge abstützen, besonders am Schnittende.
Mehr über Ausbrüche und gerissene Platten im Ratgeber „Schneidet nicht? Was prüfen“.


